# Umstieg von Toolorg, Stepptools und Excel

> Die bisherige Werkzeugliste einlesen – Export aus Toolorg oder Stepptools oder die eigene Excel-Datei. Spalten werden erkannt, Plätze und Nummern übernommen.

Der Wechsel auf eine neue Werkzeugverwaltung scheitert selten an der Software, sondern am Bestand: Hunderte Werkzeuge mit Nummern, Lagerplätzen und Prüfterminen, die niemand neu abtippen will. Die Liste gibt es ja schon – als Export aus dem bisherigen Programm oder als Excel-Datei, die über Jahre gewachsen ist.

Der **Umstiegs-Assistent** von Tulz liest diese Datei so, wie sie ist. Er erkennt die Spalten an ihren Überschriften, zeigt Beispielwerte zur Kontrolle und legt die Werkzeuge an – mit Kategorien, Lagerplätzen, weiteren Nummern und Prüfterminen. Eine Vorlage ausfüllen müssen Sie dafür nicht.

## So läuft es in der Werkstatt

1. **Exportieren** – im bisherigen Programm die Werkzeugliste als Excel- oder CSV-Datei speichern; eigene Listen als .xlsx oder CSV ([Umstiegs-Assistent](https://tulz.work/hilfe/artikel/umstiegs-assistent)).
2. **Einlesen und prüfen** – Datei hochladen; Tulz schlägt für jede Spalte vor, wohin sie gehört. Was nicht passt, ändern Sie per Auswahl, überflüssige Spalten lassen Sie weg.
3. **Übernehmen** – Zustände, Daten, Prüfintervalle und Preise werden umgerechnet, Kategorien und Lagerplätze angelegt; vorhandene Nummern werden übersprungen oder auf Wunsch aktualisiert.
4. **Beschriften** – Etiketten drucken und die Werkzeuge ohne Lagerplatz per Scan zuweisen ([Etiketten drucken](https://tulz.work/hilfe/artikel/etiketten-drucken), [Umlagern per Scan](https://tulz.work/hilfe/artikel/umlagern-per-scan)).

## Was dazugehört

- Excel-Dateien (.xlsx) direkt, dazu CSV und Text mit Semikolon, Komma oder Tabulator
- Deutsche, englische und italienische Spaltennamen, übliche Abkürzungen wie „Inv.-Nr.“ oder „S/N“
- Mehrere Nummern-Spalten (OEM, Hersteller, Lieferant) landen gemeinsam als weitere Nummern am Werkzeug
- Datumsangaben in deutscher Schreibweise, als ISO-Datum oder als Excel-Datumszahl
- Bis 5000 Zeilen je Datei; die Datei wird nach der Übernahme gelöscht
- Für eigene Vorlagen bleibt der klassische CSV-Import ([CSV-Import](https://tulz.work/hilfe/artikel/csv-import))

## Für wen

Für Werkstätten, die von einem anderen Programm oder einer Excel-Liste auf Tulz wechseln – und für Autohaus-Gruppen, die den Bestand mehrerer Häuser zusammenführen. Wie der Umstieg Schritt für Schritt gelingt, steht im Ratgeber [Von der Excel-Liste zur Werkzeugverwaltung](https://tulz.work/ratgeber/excel-liste-abloesen).

## Häufige Fragen

### Werden Ausleihen und Verlauf aus dem alten Programm übernommen?

Nein, übernommen wird der Bestand: Werkzeuge mit Nummern, Lagerplätzen, Kategorien und Prüfterminen. Was gerade ausgegeben ist, kommt als verfügbar an und wird in Tulz neu ausgegeben.

### Was passiert mit Spalten, die Tulz nicht kennt?

Sie werden nicht übernommen, solange Sie sie keinem Feld zuordnen. Wichtige Angaben ohne eigenes Feld landen auf Wunsch in den Notizen.

### Kann ich den Umstieg vorher testen?

Ja. Die Zuordnung zeigt Beispielwerte und eine Vorschau, bevor etwas angelegt wird. Ein Backup unter Einstellungen erlaubt es außerdem, eine Übernahme zurückzudrehen.

---

Quelle: https://tulz.work/funktionen/umstieg · Stand 2026-10-15 · Tulz
