# Schwund: Verluste, Wert und Nachverfolgung – Schritt für Schritt

Unter *Auswertungen* im Abschnitt **Schwund** sehen Sie, was fehlt, was es kostet und wer es zuletzt hatte – und wo der nächste Verlust droht. Die Zahlen gelten für den gewählten Zeitraum (oben auf der Seite, Standard: die letzten 90 Tage) und den aktiven Standort.

### Schritt 1: Kennzahlen lesen

Die erste Zeile fasst zusammen: Zahl der Verlust- und Diebstahlmeldungen im Zeitraum, Anteil am Bestand, Anschaffungs- und Restwert, wiedergefunden, abgeschrieben und wie oft verschmutzt zurückgegeben wurde.

### Schritt 2: Offene Verluste nachverfolgen

Die Tabelle **Offene Verluste** zeigt jedes als verloren oder gestohlen gemeldete Werkzeug, das weder wiedergefunden noch abgeschrieben ist – unabhängig vom Zeitraum:

- **Art** – Verlust oder Diebstahl, bei Diebstahl mit Anzeigenummer
- **Gemeldet** – Datum und wer gemeldet hat
- **Zuletzt bei** – der Mitarbeiter, der das Werkzeug vor der Meldung zuletzt ausgeliehen hatte, mit Datum und Auftrag
- **Lagerplatz**, **Wert** (Anschaffung und Restwert) und **Status**

Darunter: **Im Zeitraum erledigt** (wiedergefunden oder abgeschrieben), die **Nachverfolgung** – bei welchen Mitarbeitern offene Verluste zuletzt lagen – und wer **verschmutzt zurückgegeben** hat.

![Schwund: offene Verluste mit letztem Halter und Nachverfolgung](https://tulz.work/hilfe/bild/schwund-offen.webp?v=b97d7eda)

### Schritt 3: Risiko – lange draußen

**Risiko** listet Ausleihen, die seit mehr als 14, 30, 60 oder 90 Tagen überfällig sind oder ohne Rückgabedatum so lange laufen – der Schwund von morgen. Die Schwelle wählen Sie mit den Zahlen neben der Überschrift. Direkt aus der Liste: **Zurücknehmen** (das Werkzeug ist wieder da) oder **Verlust melden**.

**Fehlbestand der letzten Inventur** zeigt die Werkzeuge, die bei der letzten abgeschlossenen Inventur nicht erfasst wurden, mit Lagerplatz und Anschaffungswert.

![Risiko: lange draußen und Fehlbestand der Inventur](https://tulz.work/hilfe/bild/schwund-risiko.webp?v=31b9ca6a)

### So bleibt der Schwund klein

1. Verluste sofort unter *Schäden → Verlust oder Diebstahl melden* erfassen – das schließt offene Ausleihen, setzt das Werkzeug auf *Verloren* und erzeugt einen Bestellvorschlag.
2. Überfällige Ausleihen über die Erinnerungen und *Mein Tag* im Blick halten; die Risiko-Liste einmal pro Woche durchgehen.
3. Regelmäßig eine Inventur je Standort abschließen.
4. Wiedergefundene Werkzeuge über die Verlustmeldung mit *Wiedergefunden* zurückholen – sie zählen dann als erledigt.

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Quelle: https://tulz.work/hilfe/artikel/schwund · Stand 2026-10-12 · Tulz
