Vor jedem neuen Spezialwerkzeug steht dieselbe Frage: Rechnet sich das – und wann ist es bezahlt? Der Anschaffungsrechner unter Auswertungen → Anschaffungsrechner beantwortet sie in einer Minute. Preis, Einsätze und Nutzen eintragen – das Ergebnis rechnet beim Tippen mit.

Schritt 1: Werkzeug und Preis
- Bezeichnung und, wenn bekannt, die OEM- oder Herstellernummer – damit sucht Tulz Anhaltspunkte in Ihren Daten (siehe Schritt 2).
- Anschaffungspreis netto, Anschaffung im (Monat) und die Nutzungsdauer in Jahren – vorgeschlagen sind 5 Jahre.
Schritt 2: Wie oft wird es gebraucht?
Einsätze im Monat schätzen, gern mit Komma: 0,5 heißt alle zwei Monate. Beim Ergebnis stehen Anhaltspunkte aus Ihren Daten – wie oft ein gleiches Werkzeug im Bestand in den letzten 12 Monaten ausgeliehen wurde, wie oft Sie es bei einem anderen Standort, im Verbund oder von extern geliehen haben und, beim zweiten Exemplar, wie oft es vorgemerkt oder angefragt wurde, während es weg war. Übernehmen trägt den Wert ins Feld ein.
Schritt 3: Was bringt ein Einsatz?
Alles eintragen, was zutrifft – die Beträge werden addiert:
- Zeitersparnis in Minuten und Stundensatz – schneller arbeiten, kein Holen und Zurückbringen beim Leihen. Als Stundensatz passt der Verrechnungssatz, wenn die gesparte Zeit verkauft werden kann, sonst die internen Kosten je Stunde. Tulz schlägt den Stundensatz der zuletzt gespeicherten Rechnung vor.
- Kosten ohne eigenes Werkzeug – Leihgebühr, Fahrt zum Verleiher oder Fremdvergabe an eine andere Werkstatt.
- Zusätzlicher Ertrag – für Arbeiten, die Sie ohne das Werkzeug ablehnen oder weitergeben müssten (Deckungsbeitrag).
Dazu die laufenden Kosten im Jahr: Prüfung und Kalibrierung sowie Wartung und Verschleiß.
Das Ergebnis lesen
- Oben steht das Urteil, z. B. Lohnt sich nach rund 10 Monaten – „ab dem 20. Einsatz · voraussichtlich im August 2027“. Trägt sich das Werkzeug erst nach der Nutzungsdauer, heißt es Trägt sich erst nach …; sind die laufenden Kosten höher als der Nutzen, Lohnt sich nicht.
- Die Kennzahlen: Nutzen je Einsatz, Überschuss im Monat, Ergebnis nach der Nutzungsdauer (Plus oder Minus) und Kosten je Einsatz.
- Das Diagramm zeigt zwei Linien: rot, was ohne eigenes Werkzeug zusammenkommt (Leihen, Fremdvergabe, verlorene Zeit), blau Anschaffung plus laufende Kosten. Wo sich die Linien kreuzen, ist das Werkzeug bezahlt; die grüne Fläche danach ist der Überschuss.
- Wenn es anders kommt rechnet mit halb so vielen, einem Viertel weniger und der Hälfte mehr Einsätzen – so sehen Sie, wie sicher die Entscheidung ist.
- Trägt es sich in der Nutzungsdauer nicht, nennt Tulz die nötigen Einsätze im Monat und den höchsten Preis, bei dem es sich noch lohnt.
- So wird gerechnet zeigt jeden Rechenschritt mit Ihren Zahlen. Zinsen, Steuern und Restwert bleiben außen vor – der Rechner ist eine Entscheidungshilfe, keine Investitionsrechnung.
Die Adresse im Browser enthält alle Eingaben – als Lesezeichen speichern oder weitergeben. Drucken / als PDF druckt Eingaben und Ergebnis, etwa für das Gespräch mit der Geschäftsführung.
Mit Anschaffungswünschen
- In der Liste der Anschaffungswünsche öffnet Durchrechnen den Rechner mit Bezeichnung und Nummer des Wunsches. Rechnung am Wunsch speichern legt die Rechnung dort ab: Der Wunsch zeigt die Kurzfassung, z. B. „Rechnung: Lohnt sich nach rund 10 Monaten (ab dem 20. Einsatz) · in 5 Jahren +6.660 €“, mit Link zur Rechnung. Gespeicherte Rechnung entfernen nimmt sie wieder weg.
- In Bestellung übernehmen übernimmt den Preis aus der Rechnung in die Bestellung.
- Ohne Wunsch: Als Anschaffungswunsch eintragen legt einen neuen Wunsch samt Rechnung an – Kollegen können zustimmen.
Weitere Wege in den Rechner
- Auswertungen → Übersicht → Engpässe: Durchrechnen beim Werkzeug rechnet ein zweites Exemplar durch – mit Preis und Prüfkosten des vorhandenen und den Vormerkungen und Anfragen der letzten 90 Tage als Einsätze.
- Auswertungen → Wirtschaftlichkeit → Kaufen statt leihen?: Durchrechnen übernimmt, wie oft das Werkzeug geliehen wurde.
Wer den Rechner sieht
Alle mit dem Recht Auswertungen ansehen – Werkstattmeister, Werkzeugausgabe und Administratoren. Rechnungen an Wünschen speichern Werkstattmeister, Werkzeugausgabe und Administratoren; Mechaniker sehen die Rechnung am Wunsch nicht.
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