TulzWerkzeugverwaltung

Werkstatt-Verbund: Spezialwerkzeug mit befreundeten Betrieben teilen

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Ein Zahnriemenwechsel steht an, aber die Nockenwellen-Fixierung T40271 liegt beim Nachbarbetrieb: Im Werkstatt-Verbund sehen befreundete Betriebe gegenseitig ihr freigegebenes Spezialwerkzeug, fragen es an und holen es mit Begleitschein ab. Sie finden den Verbund im Menü unter Verbund (Modul Werkstatt-Verbund).

Verbund → Verwaltung: Code einlösen, Betrieb einladen, offene Codes
Verbund → Verwaltung: Code einlösen, Betrieb einladen, offene Codes
Freigegebene Werkzeuge eines Partnerbetriebs mit Verfügbarkeit
Freigegebene Werkzeuge eines Partnerbetriebs mit Verfügbarkeit
Werkzeug anfragen mit Zeitraum und Prüfung der Verfügbarkeit
Werkzeug anfragen mit Zeitraum und Prüfung der Verfügbarkeit
Anfragen an uns: zusagen, ablehnen oder mit Begleitschein ausgeben
Anfragen an uns: zusagen, ablehnen oder mit Begleitschein ausgeben
Merkliste: Spezialwerkzeug mehrerer Betriebe in einem Vorgang anfragen
Merkliste: Spezialwerkzeug mehrerer Betriebe in einem Vorgang anfragen
Meine Anfragen: Vorgang mit Stand je Betrieb und Ausweichvorschlag nach einer Absage
Meine Anfragen: Vorgang mit Stand je Betrieb und Ausweichvorschlag nach einer Absage

Verbund einrichten (Administrator, Verbund → Verwaltung)
- Betrieb einladen: Einladungscode erstellen und festlegen, was der andere Betrieb sehen darf – alle Werkzeuge, nur bestimmte Standorte oder nichts – und ob er anfragen darf. Der Code gilt 14 Tage und einmal; auf Wunsch schickt Tulz ihn per E-Mail.
- Code einlösen: Den Code eines befreundeten Betriebs eingeben. Danach sehen Sie dessen Freigabe. Was Sie im Gegenzug zeigen, stellen Sie unter Verbundene Betriebe ein – zunächst nichts.
- Gruppen: Für Innung, Konzern oder Händlerverbund ein gemeinsamer Code. Wer ihn einlöst, ist mit allen Mitgliedern verbunden; Freigaben lassen sich danach je Betrieb anpassen.
- Leihbedingungen: Ihr Text zu Haftung, Ersatz und Rückgabe steht auf jedem Verbund-Begleitschein.
- Freigaben ändern Sie jederzeit; Verbund beenden trennt beide Seiten und storniert offene Anfragen.

So funktioniert die Freigabe: Eine Freigabe gilt immer nur in eine Richtung, und beide Richtungen sind unabhängig. Sie legen fest, was der Partner von Ihren Werkzeugen sieht (beim Einladen und danach unter Verbundene Betriebe); der Partner legt in seinem Tulz fest, was Sie von seinen sehen. Wer einen Einladungscode einlöst, gibt zunächst nichts frei und stellt seine Freigabe danach selbst ein – „alle Werkzeuge“ beim Einladen heißt also nicht, dass Sie automatisch seine Werkzeuge sehen. „nichts“ ist für einseitige Verbindungen gedacht (ein Betrieb soll nur ausleihen, ohne selbst etwas zu zeigen, etwa eine Zentrale oder ein Haupthändler). Anfragen kann der Partner nur stellen, wenn Sie Anfragen erlauben setzen. Gruppen sind die Ausnahme: Ein Gruppencode verbindet alle Mitglieder in beide Richtungen mit der Freigabe der Gruppe.

Was der andere Betrieb sieht: Inventarnummer, Bezeichnung, Hersteller/Modell, Kategorie, Standort und ob das Werkzeug verfügbar, ausgeliehen, reserviert, in Prüfung oder defekt ist. Nicht sichtbar sind Seriennummern, Preise, Notizen, Dokumente, Prüfprotokolle, Schäden und wer es gerade hat.

Werkzeug anfragen (jeder mit Recht zum Ausleihen)
- Betriebe: Betrieb öffnen, Werkzeug suchen, Anfragen mit Zeitraum und Bemerkung. Verfügbarkeit im Zeitraum prüfen zeigt vorher, ob es ausgeliehen, reserviert oder zur Prüfung fällig ist – bei überfälliger Prüfung ist keine Anfrage möglich.
- Suche: durchsucht die freigegebenen Werkzeuge aller Partner auf einmal, etwa nach „T10020“ oder „Bremsenentlüftungsgerät“.
- Merkliste: Werkzeuge beliebiger Betriebe anhaken – auch mehrere Betriebe für einen Auftrag – und mit einem Zeitraum anfragen. Tulz legt je Betrieb eine eigene Anfrage an; jeder sagt für sich zu und stellt seinen eigenen Begleitschein aus. Unter Meine Anfragen erscheint alles als ein Vorgang mit dem Stand je Betrieb.
- Sagt ein Betrieb ab oder ist das Werkzeug im Zeitraum belegt, schlägt Tulz gleichartige Werkzeuge anderer Partner vor, die frei sind.

Zusage und Übergabe (besitzender Betrieb, Anfragen an uns)
- Zusagen reserviert das Werkzeug für den Zeitraum, damit es nicht intern vergeben wird; Ablehnen mit kurzem Hinweis. Der Anfragende bekommt jeweils eine E-Mail und sieht einen Zähler im Menü.
- Ausgeben mit Begleitschein: Empfänger, Werkzeuge und Rückgabedatum sind vorbelegt, der Abholer unterschreibt auf dem Schein. Die Anfrage steht dann auf ausgegeben; sobald alle Positionen zurückgenommen sind, ist sie erledigt. Beide Betriebe sehen den Schein.
- Überfällige Rückgaben mahnt Tulz beim Partnerbetrieb an. Ein bei der Rücknahme gebuchter Schaden geht mit Beschreibung an den Partner und steht an der Anfrage.

Gut zu wissen: Empfänger auf dem Schein ist der Partnerbetrieb (z. B. „Autohaus Süd (Verbund)“). Dieses Konto legt Tulz selbst an; es kann sich nicht anmelden, erscheint nicht in der Benutzerverwaltung und zählt nicht als Benutzer. Abholung, Rückgabe und eine eventuelle Vergütung regeln die Betriebe untereinander.

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