Welche Spezialwerkzeuge waren für Auftrag 4711 im Einsatz, wer hatte sie und wie lange? Für Garantieanträge, Rückfragen von Kunden oder die eigene Nachkalkulation zeigt Auswertungen → Werkzeug je Auftrag das auf einen Blick – mit Werkzeugnachweis als PDF und auf Wunsch einer Werkzeugpauschale für die Kundenrechnung.

Woher die Auftragsnummer kommt
Die Auftragsnummer bleibt ein freiwilliges Feld. Eingetragen wird sie bei der Ausleihe, am Begleitschein oder beim Planen von Terminen – Ausleihen auf einem Begleitschein übernehmen dessen Nummer. Ausleihen ohne Auftragsnummer erscheinen in dieser Auswertung einfach nicht; sonst ändert sich nichts.
Die Auswertung
Für den gewählten Zeitraum steht jeder Auftrag mit dem Tag der ersten Ausgabe, den Werkzeugen, den Mitarbeitern, den Werkzeugtagen und den internen Werkzeugkosten (Ausleihtage × Anschaffungspreis ÷ Nutzungsdauer ÷ 250 Arbeitstage – nur für Werkzeuge mit Preis und Nutzungsdauer). „offen“ heißt: Ein Werkzeug des Auftrags ist noch nicht zurück. Über das Suchfeld Auftragsnummer finden Sie einen Auftrag direkt; Als CSV liefert eine Zeile je Ausleihe für Excel.
Ein Klick auf die Auftragsnummer öffnet den Auftrag: alle Ausleihen mit Mitarbeiter, Ausgabe, Rückgabe, Zustand und Begleitschein – und, wenn die Werkstattsoftware den Termin geschickt hat, Datum, Kennzeichen, Fahrzeug und Arbeit. Auch in der Ausleihliste und am Begleitschein führt die Auftragsnummer hierher, solange unter Einstellungen → Abläufe keine Link-Vorlage für Auftragsnummern zur Werkstattsoftware eingetragen ist.
Werkzeugnachweis (PDF)
Werkzeugnachweis (PDF) fasst den Auftrag auf einer Seite zusammen: Betrieb, Termin und Fahrzeug, jedes Werkzeug mit Inventarnummer, Mitarbeiter, Ausgabe, Rückgabe und Zustand. So lässt sich etwa bei einem Garantieantrag belegen, dass das vorgeschriebene Spezialwerkzeug verwendet wurde.
Werkzeugpauschale (freiwillig)
Manche Betriebe berechnen für Spezialwerkzeug eine Pauschale. Dafür unter Einstellungen → Aufträge und Termine Werkzeugpauschale je Auftrag ausweisen einschalten und eine Standard-Pauschale je Werkzeug eintragen. Am Werkzeug gibt es dann unter Bearbeiten → Anschaffung das Feld Werkzeugpauschale je Auftrag: leer = Standard, ein eigener Betrag oder 0 für Werkzeuge ohne Pauschale.
Die Pauschale zählt je Werkzeug und Auftrag einmal – auch wenn das Werkzeug weitergegeben oder zweimal ausgeliehen wurde; der Inhalt eines Koffers zählt nicht extra. Die Summe steht in der Auswertung, im Werkzeugnachweis und in der Schnittstelle (z. B. GET /api/auftrag/4711). Tulz schreibt keine Rechnung – den Betrag übernimmt die Werkstattsoftware, oder Sie tragen ihn selbst ein.
Ausblenden und Rechte
Wer die Auswertung nicht braucht, blendet sie unter Einstellungen → Aufträge und Termine aus. Sehen dürfen sie alle mit dem Recht Auswertungen ansehen – Werkstattmeister, Werkzeugausgabe und Administratoren.
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