Bei jeder Rückgabe hält Tulz den Zustand des Werkzeugs fest: in Ordnung, verschmutzt oder defekt. „Defekt“ legt automatisch eine Schadensmeldung an, „verschmutzt“ lässt das Werkzeug verfügbar und merkt sich den Zustand. Ob der Mitarbeiter den Zustand jedes Mal wählen muss, stellen Sie selbst ein.
Schritt 1: Optional oder Pflicht einstellen
- Einstellungen öffnen, im Abschnitt Abläufe das Feld Zustandsabfrage bei der Rückgabe suchen.
- Optional („in Ordnung“ vorbelegt) – Standard: Wer nichts ändert, gibt in Ordnung zurück.
- Pflicht (bei jeder Rückgabe wählen) – ohne Auswahl wird nicht zurückgebucht.
- Unten Speichern.

Schritt 2: So sieht die Rückgabe im Pflicht-Modus aus
- Ausleihliste (Ausleihe): Die Schnell-Rückgabe zeigt „– Zustand –“; erst wählen, dann Zurück.
- Rücknahme per Scan: Den Zustand vor jedem Scan wählen – er gilt nur für das nächste Werkzeug.
- Rückgabeformular und Werkzeugseite: Feld „Zustand bei Rückgabe“ ist ein Pflichtfeld.
- Begleitschein → Alle zurück: Ein Zustand für alle noch offenen Werkzeuge; einzelne Werkzeuge haben ihre eigene Auswahl.
- Kiosk und Schnittstelle: genauso; die Schnittstelle erwartet
zustand=ok,verschmutztoderdefektund antwortet ohne Angabe mit Fehler 422.


Fehlt die Auswahl, bucht Tulz nicht zurück und zeigt einen Hinweis – das Werkzeug bleibt ausgeliehen, bis der Zustand gewählt ist.

Schritt 3: Verschmutzte Rückgaben im Blick
„Verschmutzt“ ändert den Status nicht – das Werkzeug ist sofort wieder verfügbar. In der Ausleihe steht „Rückgabe: verschmutzt“, im Verlauf das Kennzeichen verschmutzt zurück, ebenso im Zeitstrahl des Werkzeugs. Die Auswertung Schwund zählt verschmutzte Rückgaben je Mitarbeiter – so fällt auf, wenn Werkzeuge regelmäßig ungereinigt zurückkommen.
