Der Normalfall in der Halle: Ein Mechaniker braucht ein Werkzeug, nimmt es und scannt den Code auf dem Etikett. Fertig – Tulz weiß, wer es hat, seit wann und bis wann. Bei der Rückgabe wird noch einmal gescannt; das Werkzeug ist wieder frei, und die Rückgabe zeigt, wohin es gehört.
Gescannt wird mit dem, was da ist: der Kamera von Handy oder Tablet, einem USB- oder Bluetooth-Scanner am PC oder Kiosk, oder per NFC-Tag am Werkzeug. Die Inventarnummer lässt sich auch tippen.
So läuft es in der Werkstatt
- Ausgabe – Werkzeug scannen, Mitarbeiter wählen (oder man ist schon angemeldet), optional Auftragsnummer und Rückgabedatum, ausgeben. Bei Prüfmitteln weist Tulz auf eine fällige Prüfung hin, bevor das Werkzeug rausgeht.
- Unterschrift – auf Wunsch unterschreibt der Mitarbeiter am Bildschirm; die Unterschrift steht am Vorgang und auf dem Begleitschein.
- Rücknahme – Werkzeug scannen, Zustand wählen (in Ordnung, verschmutzt, defekt), fertig. „Zurücklegen nach Schrank 1 › Schublade 3“ zeigt den Platz.
- Weitergeben – braucht der Kollege das Werkzeug als Nächstes, wird es direkt weitergegeben, ohne Rückgabe und erneute Ausgabe.
Was dazugehört
- Scan mit der Handykamera direkt im Browser (Kamera-Scan am Handy), mit Scanner am PC (Ausgabe per Scanner) oder per NFC-Tag
- Reservierungen für den nächsten Auftrag, auch über OEM- oder Lieferantennummer suchbar (Reservieren)
- „Bescheid geben, wenn frei“: Ist das Werkzeug weg, lässt man sich benachrichtigen, sobald es zurück ist (Werkzeug vormerken)
- Ausleihe verlängern, Teilmengen bei Sammelartikeln (etwa 3 von 10 Spanngurten), Überfälligkeits-Erinnerungen per E-Mail und Push
- Offline-Warteschlange: ohne WLAN in der Halle werden Scans gesammelt und später gebucht (Offline in der Halle)
- Kiosk-Modus am festen Tablet im Lager: Anmeldung per Personalnummer oder NFC-Karte
Für wen
Für jede Werkstatt, in der mehr als eine Person Werkzeug nimmt. Wie man die Ausgabe organisiert, damit sie im Alltag auch eingehalten wird, beschreibt der Ratgeber Werkzeugausgabe organisieren.
Häufige Fragen
Brauche ich einen eigenen Scanner?
Nein. Die Handykamera reicht; Tulz liest QR-Codes und Barcodes direkt im Browser. Ein Scanner am PC oder Kiosk ist schneller, wenn viele Werkzeuge nacheinander gebucht werden.
Was passiert, wenn das WLAN in der Halle fehlt?
Scans landen in einer Warteschlange auf dem Gerät und werden gebucht, sobald wieder Verbindung besteht – nichts geht verloren.
Kann ein Mechaniker Werkzeug an sich selbst ausgeben?
Ja, wenn seine Rolle das erlaubt. Mit dem Kiosk-Modus geht es auch ohne eigenes Konto: Personalnummer oder NFC-Karte, scannen, fertig.