Für manches Werkzeug schreibt der Arbeitsschutz eine Einweisung vor – Hochvolt-Adapter, Hebezeuge, Schweißgeräte, Bremsflüssigkeits-Prüfer mit Druck. Tulz hält fest, wer wann von wem eingewiesen wurde, beide unterschreiben am Bildschirm, und bei Bedarf gibt Tulz das Werkzeug nur an eingewiesene Mitarbeiter heraus.

Schritt 1: Einweisungspflicht am Werkzeug setzen
- Werkzeug öffnen → Bearbeiten, Abschnitt Ausleihregeln & NFC.
- Einweisung erforderlich ankreuzen. Optional Gültigkeit (Monate) eintragen, z. B. 12 für die jährliche Wiederholung; leer = unbefristet.
- Speichern.
Ab jetzt lehnt Tulz die Ausgabe an Mitarbeiter ohne gültige Einweisung ab – im Ausgabeformular, am Kiosk, per Scan, über Begleitscheine und die Schnittstelle. Die Meldung nennt das Werkzeug und den Grund.
Schritt 2: Einweisung erfassen
- Auf der Werkzeugseite im Abschnitt Einweisungen auf Einweisung erfassen klicken (Werkstattmeister, Administrator).
- Mitarbeiter, Datum, Eingewiesen durch (vorbelegt: Sie) und bei Bedarf Gültig bis und den Inhalt eintragen („Bedienung, Sicherheitshinweise, Freischaltung nach Herstellervorgabe“).
- Der Mitarbeiter unterschreibt im Feld Unterschrift Mitarbeiter, der Einweisende darunter – mit Finger, Stift oder Maus. Am Tablet geht das am bequemsten.
- Einweisung speichern.
Die Einweisung erscheint am Werkzeug (Abschnitt Einweisungen) und beim Benutzer (Benutzer bearbeiten → Einweisungen) mit beiden Unterschriften; der Mitarbeiter bekommt eine Mitteilung. Im Zeitstrahl des Werkzeugs steht „Einweisung erfasst“.
Eine Einweisung lässt sich auch ohne Pflicht am Werkzeug erfassen – als Nachweis, dass sie stattgefunden hat.
Gültigkeit und Wiederholung
- Gültig bis leer und keine Gültigkeit am Werkzeug: unbefristet.
- Steht am Werkzeug eine Gültigkeit in Monaten, berechnet Tulz das Ende ab dem Einweisungsdatum; ein eingetragenes „Gültig bis“ gilt vor.
- Läuft eine Einweisung in den nächsten 30 Tagen ab, steht sie in der täglichen Erinnerungs-Mail an die Werkstattmeister (zusammen mit den Nachweisen, Schalter Einstellungen → Erinnerungen); danach sperrt Tulz die Ausgabe wieder, bis eine neue Einweisung erfasst ist.
- Eine falsche Einweisung löschen Werkstattmeister am Werkzeug (Löschen in der Zeile).
Datenschutz
Die Unterschriften liegen als Bild im geschützten Speicher von Tulz, nicht im Web-Verzeichnis, und sind nur angemeldet und mit Recht sichtbar. Sie gehören zur Datenauskunft des Mitarbeiters; beim Anonymisieren eines Benutzers werden sie gelöscht, der Nachweis der Einweisung bleibt ohne Namen erhalten. Wird ein Werkzeug endgültig gelöscht, gehen seine Einweisungen mit.
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