Für wiederkehrende Prüfungen gibt es feste Prüfvorlagen mit Messpunkten und Grenzwerten. Die Messwerte stehen danach im druckbaren Prüfprotokoll.
Vorlagen
- Elektrische Prüfung DGUV V3 (DIN VDE 0701-0702) für Schutzklasse I (mit Schutzleiter: Sichtprüfung, Schutzleiterwiderstand ≤ 0,3 Ω, Isolationswiderstand ≥ 1 MΩ, Schutzleiterstrom ≤ 3,5 mA, Funktion), Schutzklasse II (schutzisoliert: Isolationswiderstand ≥ 2 MΩ, Berührungsstrom ≤ 0,5 mA) und Schutzklasse III (Kleinspannung, z. B. Ladegerät oder Akku)
- Drehmomentschlüssel nach DIN EN ISO 6789: Nennwert und Messwerte bei 20, 60 und 100 % – zulässig sind ± 4 % (bis 10 Nm ± 6 %); Tulz rechnet die Abweichung selbst aus
- Sicht- und Funktionsprüfung: Beschädigung, Kennzeichnung, Funktion
Prüfung mit Vorlage erfassen
- Auf der Werkzeugseite oder unter Prüfungen die Prüfung erfassen.
- Unter Prüfvorlage und Messwerte die Vorlage wählen und die Werte eintragen (Komma oder Punkt). Prüfpunkte wie die Sichtprüfung werden mit i. O. oder nicht i. O. bewertet.
- Jeder Wert wird sofort gegen den Grenzwert geprüft. Das Ergebnis wählt aber immer der Prüfer – liegt ein Wert außerhalb, weist Tulz beim Speichern darauf hin.
Das Werkzeug merkt sich die Vorlage für die nächste Prüfung; vorab einstellen lässt sie sich beim Bearbeiten des Werkzeugs unter Prüfvorlage.
Prüfprotokoll
Auf der Werkzeugseite steht unter der letzten Prüfung eine Zusammenfassung der Messwerte, Prüfprotokoll öffnet das Protokoll zum Drucken oder Speichern als PDF – mit Werkzeug, Hersteller, Seriennummer, allen Messwerten, Grenzwerten, Bewertung, Prüfer und Unterschriftsfeld.
Die Grenzwerte sind die üblichen Richtwerte der Normen. Bei längeren Leitungen darf der Schutzleiterwiderstand um 0,1 Ω je weitere 7,5 m steigen (höchstens 1 Ω); abweichende Angaben des Herstellers beurteilt der Prüfer.