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Funktion

Prüfnachweise für Audit und Labor

Prüfplakette nach jeder Prüfung, Audit-Mappe mit Prüfmittelliste, Protokollen und Zertifikaten als ZIP – und das Kalibrierlabor trägt Ergebnisse selbst ein.

Stand

Prüfnachweise für Audit und Labor

Geprüft ist erst die halbe Arbeit – nachweisen muss man es auch. Am Werkzeug selbst, damit jeder sieht, wann die nächste Prüfung fällig ist. Beim Audit des Herstellers oder der Berufsgenossenschaft, wenn der Auditor die Prüfmittelliste mit allen Protokollen und Zertifikaten sehen will. Und beim Kalibrierlabor, dessen Ergebnisse sonst jemand aus einem Papierstapel abtippt.

Tulz nimmt alle drei Wege ab: Nach dem Speichern einer Prüfung druckt die Prüfplakette mit nächster Fälligkeit und QR-Code, die Audit-Mappe fasst alle Nachweise mit einem Klick als ZIP zusammen, und über den Prüfdienst-Zugang trägt das Labor Ergebnis, Prüfdatum und Zertifikat selbst ein.

So läuft es in der Werkstatt

  1. Prüfen und Plakette drucken – nach dem Speichern der Prüfung erscheint der Link zur Plakette; gedruckt wird auf Brother, Dymo oder Zebra, in vier Formaten von 38 × 19 bis 62 × 40 mm (Prüfplakette).
  2. Kalibrier-Versand mit Link – die Drehmomentschlüssel gehen ans Labor, das Labor bekommt einen Link ohne Anmeldung und trägt je Werkzeug Ergebnis, Datum, nächste Fälligkeit und Zertifikat ein (Prüfdienst-Zugang).
  3. Rückkehr buchen – kommen die Werkzeuge zurück, ist alles vorbelegt; die Werkstatt kontrolliert und bucht, das Zertifikat hängt an der Prüfung.
  4. Audit-Mappe erzeugen – vor dem Audit einmal klicken: Prüfmittelliste als PDF und CSV, ein Protokoll je Werkzeug, alle Zertifikate und eine Übersicht, was noch fehlt (Audit-Mappe).

Was dazugehört

  • Plakette mit farbigem Rand je Ergebnis: bestanden, bedingt bestanden, nicht bestanden
  • Plaketten für viele Werkzeuge auf einmal aus der Werkzeugliste, ZPL-Datei für Zebra-Drucker
  • Prüfdienst-Link gilt 90 Tage und nur für diese Sendung, lässt sich jederzeit zurückziehen
  • Das Labor sieht nur Nummer, Bezeichnung, Hersteller und Seriennummer der geschickten Werkzeuge
  • Audit-Mappe je Standort oder gefiltert, etwa nur Drehmomentschlüssel
  • Prüfvorlagen mit Messwerten und der Kalibrier-Versand mit Begleitschein (Kalibrier-Versand)

Für wen

Für jede Werkstatt mit Drehmomentschlüsseln, Prüfadaptern und Messmitteln, die regelmäßig geprüft oder kalibriert werden – besonders, wenn Hersteller-Audits und Prüfungen der Berufsgenossenschaft anstehen. Was zu einer sauberen Prüfmittelüberwachung gehört, steht im Ratgeber Prüfmittelüberwachung in der Werkstatt.

Häufige Fragen

Welche Etikettendrucker eignen sich für die Prüfplakette?

Jeder Etikettendrucker, der aus dem Browser druckt, etwa Brother QL oder Dymo; für Zebra-Geräte gibt es eine ZPL-Datei. Haltbar in der Werkstatt sind Etiketten aus Polyester oder laminierte Etiketten.

Muss das Kalibrierlabor ein Konto anlegen?

Nein. Das Labor bekommt einen Link, der nur für diese Sendung gilt und nach 90 Tagen abläuft. Gebucht wird erst, wenn die Werkstatt die Rückkehr der Werkzeuge bestätigt.

Was steht in der Audit-Mappe, wenn eine Prüfung fehlt?

Die Prüfmittelliste und die beiliegende Übersicht nennen überfällige und nie geprüfte Werkzeuge. So sehen Sie vor dem Audit, was noch zu tun ist.

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